«Scheis da nix, donn feid da nix!»

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Marisa Andrich 

Data & Strategy Intern

Master in Marketing Management

Sieben Dirndl im Schrank und einen Töff in der Garage: Meet Marisa.

Eigentlich wollte Marisa Medizin studieren. Dann verpasste sie die Anmeldefrist für den Numerus Clausus um zwei Tage. Schade für sie, gut für uns. Also wurde es halt einfach die HSG, diese Uni nahe an der Grenze zu ihrer Heimat in Tirol. In St. Gallen merkt sie schnell: Die Stadt gefällt, die Uni auch, Finance eher weniger. Viel stärker zieht es sie ins Marketing und damit schlussendlich auch zu uns. Ihre Bewerbung hat dabei ganz in Agentur Manier per Whatsapp den Weg zu uns gefunden, was sie bis heute irgendwie ein bizzeli weird findet. Aber was wotsch mache, wenns mit dem Telefonieren nicht geklappt hat? 

Sonst findet Marisa aber nur wenig doof. Wer sie kennenlernt, merkt schnell: Sie erzählt nicht nur gerne, sondern verbringt auch am liebsten Zeit mit anderen. Energie tankt sie bei ihren Liebsten und wohl fühlt sie sich dort, wo die Gespräche stimmen. Harmonie und Empathie sind ihr wichtig. Vielleicht ist sie auch deshalb niemand, der ums Verrecken immer etwas verändern muss. Lieber schaut sie zuerst aufmerksam hin und findet eine Lösung, die wirklich für alle passt. Oder wie die Österreicherin in ihr sagen würde: «Schaun ma moi, dann seng ma scho.»

Wer nun aber denkt, Marisa mag es deshalb bequem, könnte nicht falscher liegen. Früher war sie österreichische Meisterin im Judo, heute probiert sie sich an unzähligen sonstigen Beschäftigungen. So steht sie in ihrem neuen Heimatdorf auf der Theaterbühne oder als Main Base auf der Cheerleading-Matte und sitzt bei schönem Wetter auf ihrem Töff oder am Freitagabend im obligatorischen Fübi mit ihren Freund:innen. Und natürlich drücken auch die österreichischen Wurzeln immer wieder durch: Marisa ist seit jungen Jahren Skilehrerin, spielte jahrelang Handorgel und besitzt bis heute sieben Dirndl. Aber nicht nur in der Garderobe liegt ihr das mit der Beschränkung auf wenige Dinge eher nicht so. Sie ist schnell Feuer und Flamme für jegliche Sachen und würde am liebsten alles gleichzeitig machen. Leider hat der Tag dann aber doch nur 24 Stunden – die noch ein bisschen rarer werden, wenn man wie Marisa auch mal bis Mittag im Bett liegen kann. Vielleicht ist das auch der Grund, warum sie dann jeweils im Juni schon Pläne für November schmieden muss.